Mittwoch, 17. April 2013

Klappe, die Achtzehnte: Interview mit einem früheren Selbst



Wir schreiben das Jahr 2004. Die kleine Porcelain Doll (kürzlich erst 16 geworden) kauert mit zittrigen Händen neben ihrem Bett und versucht eine –zwischen Lattenrost-Gräte und Matratze versteckte- Packung Afm herauszufingern. Bei mehr als 170cm Körpergröße bringt sie mit Ach und Krach 44kg auf die Waage – insofern sie vorher eine Menge getrunken hat. Die letzten Stunden markieren einen  normalen Ablauf ihrer Mittage. Zurück aus der Schule, auf die Couch gelegt, einige Stunden geschlafen, Mamas Mittagessenszwang so lange nach hinten geschoben, dass Mama -just in dem Moment, da ein leerer Teller in Sicht ist- wieder in die Praxis zurück muss, so schnell es geht das Bad aufgesucht, so lange erbrochen bis Schmerzen –im ohnehin gereizten Hals und an längst wunden Fingerknöcheln- unerträglich werden, Panik geschoben, dass nur ein Bruchteil des Gegessenen wieder herausgekommen sein kann. Sie hat die Rollladen in ihrem Zimmer herunter gezogen, draußen strahlt die Sonne.
Die große Porcelain Doll (mittlerweile genauso nah an der 30, wie an der 20!) hat sich 9 Jahre zurück gebeamt und beobachtet sie dabei, wie sie hastig 3 der Tabletten ohne Wasser den kratzigen Hals hinunter zu jagen versucht. Wohlwissend, dass alle ihre Freunde und Klassenkameraden sich jetzt im Stadtgarten auf Picknickdecken tummeln und das gemeinsame erste Grillen des Jahres vorbereiten.

„Wieso nimmst du die?“ „Weil ich nicht alles losgeworden bin“ „Und ein paar micro-Reste Kartoffeln mit Quark und Salat im Magen zu belassen, ist wirklich so tragisch?“ „Ja.“ „Die ruinieren deine Verdauung“ „Mein Stoffwechsel ist sowieso im Arsch“ „Der regeneriert sich wieder“ „Sagt wer?!“ „Ich“, sagt Porcelain Doll und beißt ein Stück von ihrem Mr. Tom ab.
„Weißt du wie viel Kalorien so ein Ding hat?“ „Etwa 210“ „Deine Sache!“ Unsere Sache, denkt Porcelain Doll. „ Ich weiß, dass es wenig Sinn macht, dir zum gegenwärtigen Zeitpunkt vorzuwerfen, dass du gerade meine Jugend zum Klo runterspülst. Obwohl es eine spannende Zeit sein soll, wenn man dem Glauben schenkt, was andere erzählen. Aber weißt du, dass Mama, nachdem die Kleinen gestern im Bett waren, fast 2 Stunden am Stück geheult hat?“ „Ja.“ „Tut dir das leid?“ „Ja, klar tut mir das leid. Aber ich kann es nicht ändern.“ „Ach, kannst du nicht?!“ „Was willst du eigentlich von mir??!“ „Ich will mich bloß ein bisschen unterhalten.“ „Ich will mich aber nicht unterhalten! Ich habe Bauchschmerzen, ich möchte ins Bett.“ „Es ist nicht einmal 15:00Uhr“ „Und?! Zum Schlafen muss ja nicht unbedingt Nacht sein“ „Stimmt, für Fledermäuse und Eulen nicht. Weißt du, was deine Freunde gerade machen?“ „Ja.“ „Und tut es dir nicht leid, dass du, anstatt bei ihnen zu sein, mal wieder hier im Dunkeln hockst?“ „Nein, ich will es doch so. Wäre ich im Stadtgarten, müsste ich mit grillen und mit grillen heißt mit fressen. Wenn ich hier bin, kommen auch keine blöden Kommentare“ „Was für blöde Kommentare?“ „‘Och komm, iss doch bitte etwas mit! Du nimmst doch nicht noch weiter ab?! Ich mache mir Sorgen um dich!‘ – sowas halt“ „Und was ist daran blöd?“ „Das ist einfach alles Heuchelei! Keiner macht sich Sorgen. Die wollen mich zum Essen überreden, weil sie neidisch sind.“
„Neidisch auf deine Figur?!“ „Wahrscheinlich“ „Und Mama? Und Papa, Omi, dein Freund? Sind die auch alle neidisch?“ „Keine Ahnung. Vielleicht nicht unbedingt darauf, wie dünn ich bin. Aber auf meine Disziplin“ „Ist ein Alkoholiker, der sich täglich sein Fläschen Korn zwitschert auch diszipliniert?! Du bist nicht diszipliniert. Im Gegenteil. Du lässt dich von deinem kranken Kopf zielsicher ins Grab steuern…Disziplin wäre, dagegen anzukämpfen, Rückschläge einzustecken und immer wieder aufzustehen, bis eine gesunde Denkweise und ein gesunder Körper dich wiederhaben. Das was du tust, ist bloßes Zurückziehen in die Sucht.“ „Mh, du musst es ja wissen!“ „Ja, zufällig hast du Recht. Ich weiß es. Weißt du noch, dass du mal den Plan hattest, Kanzler Schröders Nachfolgerin zu werden?“ „Ja“ „Und was ist daraus geworden?“ „Nichts, offensichtlich!“ „Er wurde übrigens mittlerweile abgelöst, von einer Frau. Nur falls es dich interessiert. Existieren neue Zukunftspläne?“
„Was für eine Zukunft?!“ „Deine Zukunft. Unsere Zukunft“ „Ich habe keine Zukunft“ „Also einfach so weiter vor sich hin vegetieren…heulen, kotzen, schlafen, nicht schlafen, in Selbstvorwürfen versinken, Abführmittel schlucken, weiter heulen und wieder kotzen, ist das der Plan?“
„Sterben ist der Plan. Keinem mehr auf den Sack gehen -am allerwenigsten mir selbst- und niemandem weiter Sorgen bereiten…einfach irgendwie weg“ „Und du meinst, damit ist es getan? Dann sind alle glücklich und die Welt ein Stückchen besser?“ „Ja“ „Unfassbar, dass du es gerade geschafft hast, zwei rhetorische Fragen falsch zu beantworten. Wer hätte gedacht, dass das überhaupt technisch machbar ist“ „Kannst du das Klugscheißen mal sein lassen?!“ „Wieso so gereizt?!“
„ Du gehst mir einfach auf die Nerven. Ich will dich nicht sehen, ich will nicht mit dir reden. Ich will alleine sein“ „Ja, ist unbequem, nicht? Fragen gestellt zu bekommen, die einen möglicherweise zwingen nachzudenken.“ „Weißt du, was du mich mal kannst!?“ „Glaubst du, ich möchte später einmal Kinder bekommen?“ „Woher soll ich das wissen??“ „Stimmt, das kannst du nicht wissen. Das weiß ich nichtmal selbst. Umso ignoranter ist dein systematisches Hinarbeiten auf meine Unfruchtbarkeit“ „Pff.“ „Wie läuft es  mit deinem Freund?“ „Er ist nicht mehr lange mein Freund“
„Wieso nicht?“ „Kennst du die Antwort nicht schon längst?!“ „Doch, aber ich möchte sie nochmal hören. Aus deinem Mund. Ich habe vor, ein bisschen über dich zu bloggen und da es mir gerade ausgezeichnet geht, kann ich mich nur sehr schlecht in dich hineinversetzen. Also, wieso wird er nicht mehr lange dein Freund sein?“ „Weil ich Schlussmachen werde, ganz einfach“ „Das heißt, du empfindest nichts mehr für ihn?“ „Ich tue ihm einfach nicht gut. Er soll jemanden finden der ihn glücklich macht. Ich kann das nicht. Er will mich berühren, aber ich kann mich nicht berühren lassen, er möchte Zeit mit mir verbringen, aber ich möchte alleine sein, er möchte mit mir lachen, aber mir ist nicht zum Lachen zumute. Ich kann ihm nicht geben was er braucht und er mir genauso wenig.“
„Was brauchst du denn?“ „Nichts. Also… ach keine Ahnung. Ein Bett, einen anderen Körper, einen anderen Kopf vielleicht…ein anderes Leben, oder auch gar kein Leben mehr.“ „Hm…das ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit das größte Bedürfnis eines jeden Lebewesens…kein Leben mehr. Findest du mich fett?“ „Nein“ „Aber ich wiege locker 8kg mehr als du. Das heißt, ich bin deutlich fetter als du, oder nicht?“ „Nein. Keine Ahnung. An dir sieht es nicht fett aus.“ „Merkst du, wie sinnfrei das klingt?! Ich bin du, also sehen 8kg+ an mir genauso aus, wie an dir“ „Trotzdem“ „Verstehst du denn, was ich dir damit sagen will?“ „Ja“ „Und, überzeugt es dich?“ „Nein.“ „Erklärst du mir, aus welchem Grund es dich nicht überzeugt?“ „Nein“‘ „Sind die mehrsilbigen Antworten aus, oder hast du möglicherweise noch ein paar im Repertoire?!“
„Nein-ich-er-klä-re-dir-nicht-wie-so-es-mich-nicht-ü-ber-zeugt-weil-man-es-nicht-er-klä-ren-kann-tut-mir-leid“ „Ich glaube nicht, dass du in der Position bist, zynisch zu werden.“ „Wenn du den Mund aufmachst, höre ich nur ‚blaabla‘…weißt du das?!“ „ Schade. Auf der Basis macht es keinen Sinn sich mit dir zu unterhalten. Willst du trotzdem wissen, wie deine Geschichte weitergeht?“ „Nein, aber da du ohnehin die ganze Zeit redest –scheißegal, ob ich es will, oder nicht- wirst du es sicherlich trotzdem erzählen…“ „Du kennst mich einfach zu gut! Das kommende Jahr wird wahrscheinlich das Schlimmste in deinem ganzen Leben…“ „Erzähl mit etwas, das ich noch nicht weiß!“ „…du wirst tatsächlich mit deinem Freund Schluss machen…“ „Sag ich doch!“ „Kannst du mal aufhören mich zu unterbrechen?! Also, du wirst mit deinem Freund  Schluss machen und weißt du mit wem er ein halbes Jahr später zusammen kommt?“ Die kleine Porcelain Doll schweigt. „Wenn ich dich etwas frage, darfst du sehr wohl reden! Das fällt dann nicht in die Kategorie ‚Unterbrechen‘!“ „Also gut, nein, weiß ich nicht. Interessiert mich vielleicht aber auch garnicht“ „Mit Alina S.!“ „Was?? Die fette Alina, die immer damit angibt, dass ihr Vater im Stadtrat sitzt?!“ „Genau die! Fett ist sie übrigens nicht. Wer Kleidergröße 36-38 trägt, ist nicht fett, sondern normalgewichtig mit ein paar weiblichen Kurven, die unzählige Männer übrigens sehr schön finden…aber auch das wirst du irgendwann lernen. Kurz nachdem du 17 geworden bist, ergreifen die Menschen, die dich auf dieser Welt am meisten lieben, die wahrscheinlich letzte Möglichkeit dir zu helfen, bevor du volljährig wirst und dich als gesetzlich mündige Person endgültig selbst aus dieser Welt schaffen kannst. Eine stationäre Therapie“
„Was?? Das können Mama und Papa vergessen! Ich gehe in keine, nach Krankhaus stinkende Mastanstalt! Nie im Leben!!“ „Ich habe nicht gesagt, dass du das freiwillig machen wirst“ „Die zwingen mich also da rein?!“ „Genau. Und auch wenn das für dich ziemlich unangenehm wird, es ist die beste Entscheidung, die sie treffen könnten.“ „Was erzählst du für einen Scheiß?! Beste Entscheidung? Ich dachte die würden mich lieben und ernst nehmen!“ „Ja, genau. Sie lieben dich über alles…genau deswegen zwingen sie dich“ „Liebe und Zwang – die beiden Begriffe sind nicht miteinander vereinbar! Das ist ein Widerspruch in sich!!“ „Nicht, wenn alles andere, dich betreffende ebenfalls komplett paradox ist. Körper und Geist führen im Normalfall irgendetwas zwischen einer friedlichen Symbiose und einer lebenslangen Liebesbeziehung – dein Körper und dein Geist sind Hitler und Churchill, _das_ ist ein Widerspruch. Du findest dich fett, mich -die ich im Grunde nicht mehr bin, als du selbst mit 8 kg mehr auf den Hüften- hingegen nicht, _das_ ist widersprüchlich. Du möchtest eigentlich den halben Tag lang im Arm gehalten und gekuschelt werden, kannst dich aber von niemandem anfassen lassen,  _ das_ ist ein Widerspruch! _Du_  bist ein einziger Widerspruch! Deine Krankheit ist ein Widerspruch...“ „Scheiße, ich will das nicht hören“ „…Ich habe dich nichts gefragt, deswegen darfst du wieder getrost nach der Maxime ‚Wenn der Keks spricht, hält der Krümel die Schnauze!‘ handeln! Du erholst dich, in der Therapie. Du nimmst zu…und zwar eine ganze Menge – da wirst du sehr lange dran zu nagen haben, aber irgendwann erreicht du einen Punkt, an dem die Zunahme zwar nach wie vor nicht ok für dich ist, du allerdings nicht umhin kommst zu merken, welchen tollen Beigeschmack sie hat.  Du schläfst nicht mehr so viel, du wirst nicht mehr ständig ohnmächtig, du kannst über Witze lachen -machst sogar ab und an selbst welche, du hast nämlich eine Menge Humor, wusstest du das?!-  du entdeckst deine Liebe zu Äpfeln und Bananen, du fängst wieder an Musik zu hören, das Lernen von Schulstoff ist plötzlich gar nicht mehr so verdammt uninteressant, auf einmal ist nicht mehr jeder ‚gegen dich‘ – du entdeckst, dass eine ganze Reihe Menschen eigentlich auf deiner Seite sind. Du schließt –und das ist so ziemlich das einzige, wofür ich dir heute wirklich unendlich dankbar bin- neben mehreren flüchtigen auch eine ganz besondere Freundschaft. Willst du wissen, mit wem? Du kennst sie eigentlich schon…lediglich vom Sehen her, allerdings.“
„Wen meinst du?“ „L. aus der Parallelklasse.“ „Die eingebildete Blonde?!“ „Blond ja, aber alles andere als eingebildet. Sie besucht dich hinterher regelmäßig,  irgendwann gehst du wieder zur Schule und machst dein Abi. Das übrigens noch nichteinmal schlecht“ „Ich glaub‘ dir das alles nicht“
„Das kannst du aber ruhig. Ich muss es schließlich wissen…“


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Mittwoch!! Und was ein großartiger!!!! Nach dem desaströsen Gestrigen, war der Tag heute wirklich eine Wohltat :)
Heute früh habe ich mich gewogen, liege wieder voll im Rahmen und werde meinen Diätplan demnach in den kommenden Tagen mit und mit über den Haufen werfen, hab einen meiner (leeren) Lieblingslippenstifte nachgekauft, in der Mensa gab es Tofu-Spinatlasagne mit veganem Käse, Fam-/ErbR war easy peasy, wir haben zwischen den Vorlesungen auf der Wiese gelegen und das Wetter gefeiert und ich habe eben eine Buchung für Sonntag per Mail bekommen. Gehts besser? Glaube kaum.
Ich schwälge in einem Hochgefühl ... bin gerade ausschließlich ein zufriedener Mix aus der Ersten und der Zweiten.
(Wer damit nichts anfangen kann, den schicke ich gerne einige Posts zurück: in 'Klappe, die Vierte...' wird es erläutert)

3 Kommentare:

  1. geb ich doch nochma wieda ein kurzen leseeindruck wider..
    schmunzeln, sogar sehr neugierig wurde ich bei dem hier: "Weißt du noch, dass du mal den Plan hattest, Kanzler Schröders Nachfolgerin zu werden?“ - das würd ich ja nur zu gern erleben, wie, wann, weshalb und sowieso! =)
    das zweite politikum darf au ne unerwähnt bleiben: "Hitler und Churchill-paradox" - das lässt für mich nur einen schluss zu, weil dick und dünn?!
    und zuletzt kurz zum content: in weiten teilen kann ich das nur bestätigen (tabletten, bulimie bin ich nicht firm mit), vor allem diesen: - familie, enge freunde können einem nicht helfen, das ist eben auch liberalismus im kleinen.. - kontakt mit anderen, eben auch jenen partnerschaftlichen, kann und will man nicht mehr teilen und es ist rational, das ebenso klar auszusprechen..

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  2. Grandios geschrieben! Diese Zwiegespräche führe ich mit meinem alten Ich auch ständig, kann es aber nicht ganz so gut in die Enge treiben.

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  3. Ich hoffe du hast mittlerweile nun auch ein bisschen Sonne abbekommen.

    Die Einrichtung selber bietet keinen Platz für Therapie, allerdings sind zwei Tageskliniken in der Nähe und da werde ich dann wohl hingehen und hoffen, dass es diesmal was bringt.

    Abhängig vom Geld, genau. Ich hatte einen hohen Lebensstandard. Es gab zwar unangenehme Erlebnisse, allerdings gab es ja auch positive und so gestand ich mir nicht ein, dass es eigentlich langsam zu viel wurde. Das ist nicht zwangsläufig immer so, allerdings habe ich keine Frau kennengelernt, die nicht irgendwann doch ein psychisches Problem preisgegeben hat. Ich glaube Prostitution kompensiert da häufig was. Aber muss auch nicht, ich kenne ja auch nicht alle Prostituierte.

    Ich habe auch noch für andere Agenturen gearbeitet. Warum ich nicht direkt gewechselt hat, hat viele Gründe. Ich bin ausgezogen, hatte Angst meine Haupteinnahmequelle zu verlieren, war irgendwie stolz eine besondere Dame der Agentur zu sein, vielleicht wollte ich auch bisschen Dreck in meinem Leben haben, das möchte ich ja teilweise immer noch.

    Ich wollte und möchte immer noch studieren, aber ich bekomme kein Bafög und Elternunabhängiges BAföG bekomme ich erst 2014. Früher ging es leider nicht. Ich habe meinen Kunden natürlich immer von meinem "Studium" erzählt. Somit war ich in ihren Augen eben nur ein nettes Mädchen, dass ihr Taschengeld aufbessert. Ich denke, wenn man wirklich studiert, dann rutscht man nicht ganz so schnell ab. Die Dame, die das Buch: "Nach der Vorlesung ins Bordell", schrieb hat nach ihrem Studium auch aufgehört und sich nicht in den üblichen Sumpf ziehen lassen.

    Darf ich wissen, seit wann du das machst?

    Liebe Grüße
    Magda

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Ich bin mittlerweile dazu über gegangen, im Voraus ein wenig zu filtern. Bitte, bitte keine Handynummern und Kontaktadressen in eindeutiger Absicht! Die wurden früher regelmäßig gelöscht und werden nun eben in der Voarab-Durchsicht heraus gesiebt.
Ansonsten sind liebe Worte und gepfefferter Shitstorm gleichermaßen willkommen.