Montag, 23. Juni 2014

Klappe, die Sechsunddreißigste: Gut im Bett.



Gerade eben habe ich ein super interessantes Telefongespräch mit der großen Socke geführt. (Für alle Neuhinzugestoßenen: Große Socke ist meine aller beste Freundin) Sie  hat dieses Gespräch aus dem Grunde angezettelt, dass sie kurz zuvor mit ihrer kleinen Schwester telefoniert und diese kleine Schwester (jüngst ihren ersten ‚ernsthaften‘ Freund an Land gezogen, lol!) eine verdammt interessante Frage gestellt hat: Wie schafft man es, als Frau gut im Bett zu sein?
Nach 1einhalb stündigem Sockengequatsche sind wir auf folgenden gemeinsamen Nenner gekommen: Keine Ahnung. Wir wissen es nicht.

Ich weiß nicht genau, wie man ‚gut im Bett‘ ist, bzw. es schafft, gut im Bett zu werden. Seit wir eben aufgelegt haben, brüte ich über dieser Frage. Einerseits hält sich der hartnäckige Gedanke, dass ich das möglicherweise wissen sollte. Andererseits hege ich die Vermutung, dass es überhaupt kein pauschales ‚Gut im Bett sein‘ gibt. Der ein oder andere mag vielleicht behaupten, dass es gewisse Grundregeln gibt, an die Frau sich nach Möglichkeit halten sollte. (Bsp: Auch als passiver Part wenigstens ein gewisses Maß an Dynamik an den Tag legen, sodass der aktive Part nicht das Gefühl hat, gerade mit einem nassen Sack Mehl intim zu sein – Beim die Hoden mit einbeziehenden OV darauf achten, dass sich nichts verdreht – und und und) Aber ich bin mir nicht sicher, ob das so ist. Ich hab mich schon das ein oder andere Mal darüber gewundert, dass Männer sich Dinge gewünscht haben, die ich gemeinhin als unangenehm abgestempelt hätte. Und erneut: Je länger ich über die vergangenen Zeiten in diesem Nebenjob und die verschiedensten Kunden mit ihren grundunterschiedlichen Vorlieben/Abneigungen nachgrübele, umso sicherer werde ich, dass ein allgemeingültigen Regelkatalog, mit dem man in jedem Fall den großen Coup landet, überhaupt nicht existieren _kann_  !
Wenn es überhaupt ein ‚Gut im Bett sein‘ geben sollte, dann unterscheidet es sich meiner Meinung nach nicht wesentlich vom ‚Aufmerksam sein‘.
Zuhören, beobachten, reagieren.
Ich glaube, dass man nur dann gut sein kann, wenn man auf die kleinen und großen Zeichen achtet, die der Verkehrspartner aussendet und dann gebührend darauf eingeht - Körperhaltung, Mimik, Atmung, Körperreaktionen (wie z.B. Gänsehautpöckchen, Schweiß, Verkrampfungen, etc.) und natürlich auch Worte. 

Ergo müsste der/die aufmerksame und in seinen/ihren Reaktionen flexible Liebhaber/in auch gleich der/die gute Liebhaber/in sein.
Experten-/Laien- Meinungen zu diesem Thema?

Ich bin nämlich ratlos. 

2 Kommentare:

  1. Oh wie lieb, ich habe mich schon so lange nicht mehr über ein Kommi so sehr gefreut wie über deins. Danke, dass kann ich nur zurückgeben! Schön, dass du jetzt auch wieder regelmäßig schreibst <3

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  2. ja, logisch, oder? wenn du eine abhandlung zu zweit durchführst, hast du immer eine variable die das "gut" beeinflusst, die du aber selbst ne beeinflussen kannst... zumal würde ich die (negativen)/(positiven) externen faktoren(effekte oec.) nicht unterschätzen(=attraktivität,stimmung,...)
    " Zuhören, beobachten, reagieren." das kannste ja sowieso für alle lebensituationen unterschrieben (ex ante wie ex post)
    meine persönliche meinung, ich nehme an, da unterscheiden wir uns fundamental: liebe ist die grundvoraussetzung...

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Ich bin mittlerweile dazu über gegangen, im Voraus ein wenig zu filtern. Bitte, bitte keine Handynummern und Kontaktadressen in eindeutiger Absicht! Die wurden früher regelmäßig gelöscht und werden nun eben in der Voarab-Durchsicht heraus gesiebt.
Ansonsten sind liebe Worte und gepfefferter Shitstorm gleichermaßen willkommen.