„Die Muschi bloß nicht zu viel waschen. Einmal wegen der
wichtigen Muschiflora. Dann aber auch wegen dem für Sex sehr wichtigen
Muschigeschmack und –geruch … Mein Ziel ist es, dass es leicht und betörend aus
der Hose riecht, auch durch dicke Jeans oder Skihosen. Das wird von Männern
dann nicht bewusst wahrgenommen, aber doch unterschwellig, weil wir ja alle
Tiere sind, die sich paaren wollen. Am liebsten mit Menschen, die nach Muschi
riechen.“
Lang, lang ist’s her, dass ich Feuchtgebiete gelesen habe.
Dem heutigen Feiertag sei Dank, habe ich gerade beim Frühstück (Exkurs: 2
kleine Äpfel//140 kcal, 1 Banane//100 kcal) noch einmal die Verfilmung
gestreamt. Finde sie eigentlich nicht ungelungen -gut, Buch zu Film, da bleiben
immer einige der liebsten Passagen auf der Strecke, den Schwund muss man
einfach von vorne herein mit einkalkulieren- wahrscheinlich auch, weil die mir
die Hauptdarstellerin ganz gut gefällt. Gibt eine prima Helen ab, optisch wie
verbal.
„Ich benutze mein Smegma wie andere ihre Parfümflakons. Mit
dem Finger kurz in die Muschi getunkt, etwas Schleim hinters Ohrläppchen
getupft und verrieben. Wirkt schon beim Begrüßungsküsschen Wunder.“
Ist urkomisch an die Zeit zurück zu denken, in der ich das
Buch gelesen habe. Wie schrecklich anstößig und schockierend mir das alles noch
vorkam. Oh Gott, sie schreibt ‚Penis‘…
ohje, sie redet über Muschischleim-Konsistenzen!! Liegt’s an mir oder hat sich
seit Roches (vermeintlichem) Skandalbüchlein eine Menge sexuelle Gelassenheit
breit gemacht?! Whatsoever … mir gefällt es, dass wenigstens in meinem
Bekanntenkreis keiner mehr verstohlen gen Fußboden linst, wenn es um Anilingus
geht.
„Wenn ich mit meiner Hand einen Schwanz wichse, achte ich
immer darauf, dass etwas Sperma an meinen Händen bleibt. Das kratze ich mit
meinen langen Fingernägeln auf und lasse es darunter hart werden, um es so
öfter am Tag als Andenken an meinen guten Fickpartner mit den Zähnen unter den
Nägeln raus zu knabbern, im Mund damit
rum zuspielen, darauf rum zu kauen und es nach langem Schmecken und
Schmelzenlassen runterzuschlucken. Das ist eine Erfindung, auf die ich sehr
stolz bin: Mein Sexandenkenkaubonbon.“
Ich würde die Frau ja super gerne mal treffen. Ne Sojalatte
mit ihr trinken, über Pornos philosophieren,
ein paar Fragen stellen. Sie aber aller mindestens gerne weiter im
Fernsehen beäugen können! Kann mich
nicht erinnern, jemals jemand anderen gesehen zu haben, der Max Herre so charmant
aus der eigenen Sendung mobbt. Ganz großes Tennis. Wer von euch ZDF-Kultur
Schwachmaten hat eigentlich beschlossen, dass Roche&Böhmermann abgesetzt
wird?! Nu haben wir keine Talkrunde mehr in der Kippen, Whiskey und Viagra zum
Zuge kommen. Zurück zur braven Einheits-Talk-Kultur, also. Lame, Baby, lame.
Ich möchte der leiblichen Gegenwart Jesus heute nicht gedenken (Warum zur Hölle
(Halt, nein, Hölle ist ausnahmsweise mal unangebracht. Wir wollen ja nicht
unkatholischer werden, als nötig…) brauche ich für sowas überhaupt nen
Feiertag?!? Wenn ich vorhabe das zu tun
(Gott bewahre -.-), dann mache ich das
wie, wo und _wann_ ich will. Basta.) Ich gedenke der abgesetzten Talkrunde,
Frau Roche im Speziellen, und schieße zu diesem Zwecke auch gerne ein paar
lange vergessene Buchzitate in große weite Web.
„Das ich in Muschisachen so gesund und in Arschsachen
normalerweise so verkrampft bin, liegt daran, dass meine Mutter mir ein
Riesenkakaproblem an gezüchtet hat. Als ich ein kleines Mädchen war, hat sie
mir oft gesagt, sie gehe nie groß auf die Toilette. Sie müsse auch nie
furzen. Sie behalte alles innen bis es
sich auflöst ... Wegen solcher Erzählungen schäme ich mich total, wenn mich
jemand auf dem Klo hören oder riechen kann.“

nicht meine welt; klingt aber iwie alles auch nach böhmermann - kann mir die talk-kombi daher gut vorstellen, auch wenn ich sie nie geshen habe...
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